Die Halberstädter Hunderunde nimmt Fahrt auf

Maßnahmen für mehr Sauberkeit in Halberstadt

(derharz) Wie von Oberbürgermeister Daniel Szarata angekündigt, werden Schritt für Schritt die Maßnahmen für mehr Sauberkeit in Halberstadt umgesetzt. Wesentlicher Bestandteil ist die „Halberstädter Hunderunde“. Dieses Projekt soll aktiv und kooperativ mit den Hundehaltern für ein ordentliches Verhalten beim Gassigehen sorgen. Ziel ist es, die Verunreinigung der Stadt durch Hundekot über das Angebot definierter Hunderunden mit ausreichenden Entsorgungsmöglichkeiten zu verringern.

Im Zuge der Umsetzung führen Studierende der Hochschule Harz derzeit eine Straßenbefragung durch, um die beliebtesten Hunderunden der Stadt zu ermitteln. Dabei konnten Vorschläge für 36 konkrete Runden sowie weitere Informationen zu „Hundekot-Hotspots“ gesammelt werden. Über die E-Mail hunderunde@halberstadt.de kamen bis jetzt insgesamt 19 Meldungen. Meist werden hier „Hundekot-Hotspots“ genannt. Einige Bürger haben Bilder von getrackten Routen gesandt. Die Möglichkeit, Geodatenformate zu senden, hat bisher leider noch kein Bürger genutzt. Das Online-Formular wurde bisher insgesamt 18 Mal genutzt. Dabei wurden Vorschläge für konkrete Routen oder Hotspots genannt. Dass noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten ist, davon überzeugte sich Oberbürgermeister Daniel Szarata am Mittwoch persönlich.

„Die Halberstädter Hunderunde nimmt sichtbar Fahrt auf. Die Resonanz ist bisher sehr gut und die Themen Ordnung und Sauberkeit werden präsent in unserer Stadt. Der Anfang ist gemacht, zufrieden sein können wir aber noch lange nicht. Bei einer persönlichen Besichtigung des Halberstädter Grünrings sind mir leider viel zu viele liegengelassene Hinterlassenschaften aufgefallen und das, obwohl der Grünring mit ausreichend Mülleimern versehen ist. Da haben wir noch viel zu tun, aber wir werden dran bleiben. Neben dem Angebot von Hunderouten und mehr Mülleimern müssen wir wohl auch in den Köpfen einiger weniger Hundebesitzer etwas an der Einstellung zur Sauberkeit der Stadt ändern. Dabei ist mir, wie unser Projekt zeigt, die Kooperation mit den Hundebesitzern sehr wichtig. Ich sage aber auch, dass ein verschärfter Strafenkatalog zu den Maßnahmen gehört. Die Erhöhung der möglichen Bußgelder scheint sich noch nicht bei jedem Hundehalter herumgesprochen zu haben.“

Die Halberstädter Hundehalter sind weiterhin herzlich eingeladen, ihre Gassirunden an die Stadt zu melden. Neben den im Video genannten Feedbackmöglichkeiten wird es in Kürze auch beim Fressnapf in Halberstadt die Möglichkeit geben, seine Gassirunde auf einer Stadtkarte einzuzeichnen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Fressnapf für die Unterstützung unserer Aktion.

Quelle und Bild: Stadt Halberstadt, 21.05.2021

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